Frigo Nieuw-Vennep weiß P&P an sich zu binden

Seit November 2011 hat Frigo Nieuw-Vennep einen großen neuen Kunden. Und was für einen: Parlevliet & Van der Plas ist einer der größten und progressivsten Unternehmen auf dem Gebiet der ozeanischen Fischerei und Fischverarbeitung in Europa. Es ist eine faszinierende Vorstellung, dass der Fisch der in den Frostzellen von Frigo Nieuw- Vennep bei -23 °C lagert, irgendwo auf dem endlosen Südpazifik möglicherweise von einem der größten Hecktrawler der Welt gefangen wurde. John van Zeijderveld von P&P, wie Parlevliet & Van der Plas oft  bequemlichkeitshalber genannt wird, ist mit der Zusammenarbeit mit Frigo Nieuw- Vennep sehr zufrieden. “Die ersten Monate haben sehr gut gefallen und schmecken nach mehr.”

John van Zeijderveld (P&P): ‘Die Zusammenarbeit mit Frigo Nieuw-Vennep fühlte sich direkt gut an’

Port operations and coldstore manager steht auf der Visitenkarten von John van Zeijderveld. Er ist seit 1998 beschäftigt bei P&P, wo eine moderne Fischer- Flotte von 32 Schiffen anwesend ist. “Hierdurch befinden sich Neun Hecktrawlers, inklusiv des größten der Welt: die Annelies Ilena (KW174), welcher fast 145 Meter lang ist und über eine Lagerkapazität von 7.5 Tonnen verfügt,” erklärt Er. “Hier in IJmuiden ist es ein Kommen und Gehen der Trawler, mit rundgefrorenen ozeanischen Fischsorten, welche maximal Zwei Jahre gelagert werden dürfen. Um den Strohm an frischen Fisch gut ab zu fangen ist eine beträchtliche Frostkapazität notwendig.”

Aus der Not heraus

In der P&P-Niederlassung an der Kotterkade in IJmuiden redet Van Zeijderveld (41) nicht drum herum: die Zusammenarbeit mit Frigo Nieuw-Vennep ist aus der Not heraus entstanden. “P&P verfügt selbst in IJmuiden über Frostzellen mit einer Kapazität von cirka 30.000 Tonnen. Wenn die voll ausgelastet sind weichen wir nach Kühlhäuser in der direkten Umgebung aus. Ende letzten Jahres sah ich bereits voraus das P&P mehr Frostkapazität benötigen wird. Über “Mund zu Mund Propaganda” bin ich damals auf Frigo Nieuw-Vennep gekommen.”

Gut zu sprechen

Das erste Gespräch mit der Geschäftsführung von Frigo Nieuw-Vennep sorgte für ein gutes Gefühl und auch über die Zusammenarbeit seitdem ist Van Zeijderveld gut zu sprechen. “Ende November 2011 wurden die ersten Gebinde von 20 Kilo in Nieuw-Vennep abgeliefert. Sehr schnell hatten wir rund 5000 Tonnen an rungefrorenem Fisch im Lager. Das Preis- Leistungsverhältnis von Frigo Nieuw Vennep ist einwandfrei. Es sind nette Menschen die Ihren Absprechen nachkommen. Man kann sehen dass sie die Erfahrung eines gut laufenden Kühlhaus haben. Von einer Startphase war eigentlich keine Sprache, es lief direkt wie geschmiert. Entfernung spielt natürlich auch eine wichtige Rolle: ab IJmuiden ist man so in Nieuw-Vennep.”

Dauerhafte Zusammenarbeit

Aufgrund der Erfahrungen in den ersten Monaten, rechnet Van Zeijderveld mit einer dauerhaften Zusammenarbeit zwischen P&P und Frigo Nieuw-Vennep. “Seit November 2011 sind bereits eine beträchtliche Anzahl an LKW zwischen IJmuiden und Nieuw-Vennep hin und her gefahren. Frigo hat inzwischen auch die ersten Partien gelabeld für Containerverladungen nach unter anderem Afrika. Diese wurden in einer guten Kondition dort abgeliefert. Wir werden in der Zukunft öfter Gebrauch von diesem Mehrwert machen. Warum sollten wir eine große Partie zurück nach IJmuiden holen wenn Frigo die Verladung selbst versorgen kann?”

MSC-zertifiziert

Mit P&P als neuen Kunden hat sich auch für Frigo Nieuw-Vennep eine neue Welt eröffnet. Das Bahnbrechende Unternehmen ist MSC- zertifiziert und strebt nach dauerhafter Fischerei. “Dadurch bleibt die Zukunft gesichert”, behauptet Van Zeijderveld, der aus eigener Erfahrung viele eindruckerwäckende Geschichten über die weiten Reisen der P&P- Trawler Richtung Afrikanische Küste und dem Südpazifik erzählen kann. “Unsere Schiffe fischen auf allen Weltmeeren. Vor allem der Südpazifik ist unvorstellbar weitläufig. Der Abstand zwischen Neu- Seeland und Chile beläuft sich auf rund 6300 Meilen. Unsere Trawler fischen dort ca. 2200 Meilen von der Küste entfernt. Das ist weit außerhalb des Aktionsradius von Helikoptern und ca. eine 5- Tagesfahrt von der ersten Küste entfernt. Das bedeutet das man komplett auf sich selbst angewiesen ist und auf alles vorbereitet sein muss. Anderenfalls hat man echt ein großes Problem wenn es zu einem ernsthaften Unfall kommt.”